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Hörgeräteanpassungen

Im Vorfeld einer Hörgeräteanpassung

Lässt das Hörvermögen im Alter auf nach oder liegen andere medizinische Gründe für eine Hörminderung vor, können Hörgeräte eine große Hilfe zur Bewältigung von Alltagsproblemen sein. Ob Hörgeräte die letzte Alternative zum Ausgleich einer Hörminderung darstellen oder andere Möglichkeiten in Betracht kommen wird beim Hals-Nasen-Ohrenarzt abgeklärt.

Ist die Indikation mit dem Wunsch zum Tragen einer Hörhilfe gegeben, übergibt Ihnen der HNO-Arzt eine "Ohrenärztliche Verordnung zum Tragen einer Hörhilfe". Mit dieser Verordnung stellen Sie sich beim Hörgeräteakustiker Ihrer Wahl vor, um alle weiteren Schritte und Möglichkeiten zu besprechen.

Vorbereitung einer Hörgeräteanpassung

Hörgeräteanpassung

Stellen Sie sich in unserem Fachgeschäft vor wird zunächst ein Vorgespräch geführt, um die medizinische Vorgeschichte und die aus der Hörminderung resultierenden Problemsituationen abzuklären.

Nach Begutachtung der Gehörgänge (Otoskopie) und des äußeren Ohres wird ein ausführlicher Hörtest mittels Tönen und Sprache erstellt. Dieses sogenannte Ton- und Sprachaudiogramm wird Ihnen im Anschluss detailiert erläutert. In Verbindung mit den Inhalten des Vorgespräches bauen wir anschließend die Beratung auf und stellen Ihnen die individuellen und in Frage kommenden Möglichkeiten vor.

Nach der Beratung benötigen wir in der Regel wenige Tage Vorlaufzeit, um die Erstanpassung in Ruhe vorbereiten zu können.

Wer zahlt was?

Gesetzliche Krankenkassen zahlen einen Festbetrag pro Hörgerät (aktuell je nach Krankenkasse zwischen 650,- und 729,-/ Ohr), mit denen eine zuzahlungsfreie Grundversorgung* gewährleistet ist. Hierbei muss der Hörgeräteakustiker dem Hörverlust ausgleichende, volldigitale Hörsysteme zur Ausprobe anbieten und auf Wunsch  anpassen. Von der Bauform her unauffällige Hörsysteme mit erhöhtem Komfort oder mit Funktionen für komfortableres Hören in schwierigen Situationen gehen über das medizinisch notwendige Maß hinaus und sind mit entsprechender Zuzahlung zu beziehen.

Grundsätzlich gehen Gesetzgeber und Krankenkassen aber davon aus, dass mit der zuzahlungsfreien Grundversorgung, im Vergleich zur Versorgung mit Mehrkosten, ein gleich gutes Sprachverstehen in lärmiger Umgebung zu erreihen ist. Dieser Grundgedanke stellt das Ziel einer jeden vergleichenden Hörsystemversorgung dar. Wünscht der Kunde anschließend aufgrund kosmetischer oder technischer Gründe eine Versorgung mit Mehrkosten/ Eigenanteil, so ist dies möglich. Dieser Wunsch muss der Krankenkasse gegenüber dokumentiert werden, ebenso der Vergleich der angepassten Hörsysteme.

* ausgenommen 10,00 Euro gesetzliche Zuzahlung pro Hörsystem 

Vergleichende Hörgeräteausprobe

Hörgeräteanpassung

Bei der Erstanpassung werden die verschiedenen, mittels Perzentilanlyse oder anderer Anpassverfahren programmierten Hörsysteme auf Ihr Hörvermögen eingestellt. Mit jedem der Systeme werden nun objektive Messungen durchgeführt, um den Hörgewinn zu dokumentieren. Anschließend erfolgt aufgrund subjektiver Eindrücke beim Klangempfinden und Sprachverstehen eine erste Feinanpassung.

Nun wird Ihnen ein System zur ersten Ausprobe im Alltag ausgehändigt. Bei den kommenden Folgeterminen werden die subjektiven Eindrücke und Erfahrungen ausgewertet. Entweder wird die Feinanpassung aufgrund der beschriebenen Eindrücke weiter verfeinert oder Sie erhalten ein weiteres Gerät zur vergleichenden Ausprobe. Auf diese Weise wird Woche für Woche ermittelt mit welchem der ursprünglich ausgewählten Hörsysteme der bestmögliche Hörerfolg im Alltag über Jahre sichergestellt werden kann.

Abschluss einer Hörgeräteanpassung

Eine Hörgeräteanpassung nimmt aufgrund der vergleichenden Ausprobe mehrere Wochen in Anspruch. Unser vorangiges Ziel ist es, Sie so in den Anpassprozess und die Entscheidungsfindung mit einzubinden, dass Sie die Wahl zum richtigen Hörsystem selber treffen zu können. Dies sorgt für ein gutes Baugefühl, welches letztlich zum konsequenten Tragen der Hörsysteme führt. Der Grundvoraussetzung auf dem Weg zum zufriedenen Hörgeäteträger, zur zufriedenen Hörgeräteträgerin.

Unser Leitgedanke: "Sie können sich bei all der Produktvielfalt nicht falsch entscheiden, solange Sie Ihr Hörsystem im Alltag konseqent nutzen".

Sobald Sie beurteilen können, welches der anfänglich gewählten und angepassten Systeme eine deutliche Verbesserung aller wichtigen Alltagssituationen mit sich bringt, wird die Anpassung zum Abschluss gebracht. Zur Dokumentation der Hörverbesserung kommen erneut Messungen zum Einsatz, die belegen dass die vorgeschlagene Hörhilfe ausreichend und zweckmäßig ist. Dieses wird durch eine erneute Kontrolle beim Hals-Nasen-Ohrenarzt überprüft und schriftlich gegenüber der Krankenkasse bestätigt.

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